Wir über uns ApoCompWinSQL Hardware Service Aktuelle Informationen

Länder-Finanzminister aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Hamburg gewähren Aufschub bei Umstellung auf die TSE!

Die Finanzminister aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen, Niedersachsen und Hamburg haben heute gemeinsam beschlossen, Unternehmen, Händlern und Gastwirten in ihren Ländern in den kommenden Monaten bei der technischen Umstellung der Kassensysteme mehr Zeit zu geben. Das Bundesfinanzministerium (BMF) verlangt, dass Firmen bis Ende September2020 manipulationssichere technische Sicherheitssysteme (TSE) in ihre Kassen einbauen. Allerdings haben viele Unternehmen aufgrund der Corona-Pandemie und der Umstellung der Kassen auf die neuen Umsatzsteuersätze zeitliche Schwierigkeiten bei der Realisierung der Kassenlösungen. Die Länder schaffen deshalb jetzt eigene Härtefallregelungen, um die Frist in geeigneten Fällen bis zum 31. März 2021 zu verlängern. Darauf haben sich die Minister der Finanzen Lutz Lienenkämper (Nordrhein-Westfalen), Albert Füracker (Bayern), Michael Boddenberg (Hessen), Reinhold Hilbers (Niedersachsen) und Andreas Dressel (Hamburg) geeinigt.

Corona Konjunkturpaket: Vorübergehende Senkung der Mehrwertsteuer!

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 erste umfangreiche Maßnahmen des Konjunkturpakets beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie entschlossen anzugehen. Dazu zählt insbesondere die befristete Senkung der Umsatzsteuer in der Zeit vom 1.7.2020 bis 31.12.2020.

Der reguläre Steuersatz sinkt dabei von 19 % auf 16 %, der reduzierte Steuersatz von 7 % auf 5 %.

Eine solche Änderung, die kurzfristige zeitlich begrenzte Senkung beider Steuersätze, gab es bisher noch nicht. Aus diesem Grund sind entsprechende Anpassungen in der Software notwendig.
ApoComp wird Ihnen als Ihr zuverlässiger Partner wieder rechtzeitig die notwendigen Softwareanpassungen in einem Update zur Verfügung stellen.

Mit diesem Update entspricht die ApoComp Software allen gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf die beschlossene MwSt. Änderung.

ApoComp ist eRezept Ready!

Ende 2019 wurde in einigen regionalen Pilotprojekten das Einlösen von eRezepten in der Praxis getestet.

Ein erstes Pilotprojekt stellte dabei G.E.R.D.A. (Geschützter ERezept Dienst der Apotheken) in Baden-Württemberg dar, welches von ApoComp als Anbieter für Apothekenwarenwirtschaft und der AvP Deutschland GmbH als Rezeptabrechner, begleitet wurde.

Aufdrucken der Sonder PZN für den Botendienst

Nach Aussage des DAV soll die Botendienst-PZN möglichst weit unten, ggf. als letzte Zeile gedruckt werden.
Begründung: Die Botendienst-PZN hat eine fixe Taxe und kann daher aus der Gesamttaxe errechnet werden,
falls sie z.B. im Stempel landet.

Dagegen sind Sonder-PZN mit der Taxe 0 wie das Nichtverfügbarkeitskennzeichen unbedingt an die erste Position zu drucken

Der DAV und der GKV-Spitzenverband haben in Sachen Botendienst-Abrechnung eine Einigung erzielt.

Wie schon in der BMG-Eilverordnung zur Coronakrise vorgesehen, sollen die Apotheker jetzt einmalig 250 Euro und dann für jeden Botendienst 5 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer) abrechnen dürfen.

Nun liegen die Details für die Abrechnung pro Botendienst vor.
Konkret gibt es ab sofort eine bundeseinheitliche Sonderpharmazentralnummer (Sonder-PZN).


Die Apotheken sollen bei der Taxierung wie folgt vorgehen:
Die Sonder-PZN 06461110 kommt ins Feld der Pharmazentralnummern.
Ins Feld „Faktor“ soll die Ziffer „1“ eingetragen werden.
Ins Feld „Taxe“ soll der Betrag „5,95“ eingetragen werden.

In ApoComp haben Sie unter Stammdaten \ SonderPZN die Möglichkeit dieses sofort einzutragen!

Pünktlich zur Rezeptabrechnung für den Monat April hatten sich Deutscher Apothekerverband (DAV) und GKV-Spitzenverband auf die technische Umsetzung geeinigt.

Die Landesapothekerverbände werden am 4. Mai 2020 darüber abstimmen; die Entscheidung des GKV-Spitzenverbandes wird für Mitte nächster Woche erwartet.

Telematikinfrastruktur für Apotheken....

Das eHealth-Gesetz setzt eine Frist zum 30. September 2020. Ein frühzeitiger Anschluss an die Telematikinfrastruktur wird nicht zuletzt aufgrund des wirtschaftlichen Nutzens durch die optimierten Prozesse empfohlen.

Ohne eine Anbindung der Apotheken sind künftige Anwendungen wie das E-Rezept oder der elektronische Medikationsplan nicht sinnvoll umsetzbar.

Daher hat sich das Dept. ApoComp für einen der größten Anbieter im Markt entschieden und wird seinen Kunden ein attraktives TI Paket mit Konnektor und Kartenleser anbieten können.

Anfang des Jahres haben sich der DAV und der GKV-Spitzenverband auf eine Finanzierung für die TI-Anbindung geeinigt. Für die Anschaffung von eHealth-Konnektor und
zwei Kartenlesegeräten sowie deren Installation erhalten Apotheken einen Zuschuss in Höhe von 2.642,00 €.

Der Betrag setzt sich aus einer Hardwarepauschale in Höhe von 1.362,00 € sowie einer Aufwandspauschale in Höhe von 1.280,00 € für Installation, eventuelle Ausfallzeiten und Schulungen zusammen. Zusätzlich wird es eine Betriebskostenpauschale von 210,00 € pro Quartal geben.

Die Erstattung erfolgt auf Nachweis. Ausgezahlt werden die Beträge über den bestehenden Nacht- und Notdienstfonds des DAV e. V.

Wichtige Mitteilung!

Das Coronavirus ist für uns alle eine Herausforderung und versetzt uns in hohe Achtsamkeit.

Um für Sie eine gleichbleibend gute Erreichbarkeit zu gewährleisten, haben wir uns darauf konzentriert nahezu alle unsere Mitarbeiter von zu Hause aus voll arbeitsfähig zu machen
Wichtige Dienste wie Daten- und die termingerechte Preisänderung, sowie wichtige Updates und die nachhaltige Supportunterstützung sind bis dato für Sie auf jeden Fall sichergestellt.

Bleiben Sie Gesund!

Aktuell 27.02.2020 => Probleme bei securpharm! Authentifizerungsserver ist nicht erreichbar!

Manipulationsschutz erst ab Oktober 2020

Seit 2018 gibt es bereits die Kassennachschau: Damit können die Finanzämter unangemeldete Kontrollen auch in Apotheken durchführen. Ab dem kommenden Jahr sollte zudem nach dem Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen zum besseren Manipulationsschutz eine „zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung“ vorhanden sein. Dieser Termin wird aber nun verschoben auf den 1. Oktober 2020. Der Grund: Es liegen noch keine entsprechenden Software-Updates vor.

Das BMF hat mit Schreiben vom 6. November 2019 eine zeitlich befristete Nichtbeanstandungsregelung zum Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (sog. Kassengesetz) bis zum 30. September 2020 veröffentlicht. Nach der gesetzlichen Regelung müssen ab dem 1. Januar 2020 alle elektronischen Aufzeichnungssysteme mit Kassenfunktion sowie die damit zu führenden digitalen Aufzeichnungen durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung geschützt werden. Die dafür notwendigen technischen Einrichtungen sind am Markt noch immer nicht flächendeckend verfügbar. Daher ist eine flächendeckende Umsetzung für die Betriebe bis Ende des Jahres 2019 nicht realisierbar. Das BMF macht in dem Schreiben zwar deutlich, dass die notwendigen Anpassungen und Aufrüstungen umgehend durchzuführen und die rechtlichen Voraussetzungen unverzüglich zu erfüllen sind. Es wird jedoch nicht beanstandet, wenn bis zum 30. September 2020 ein elektronisches Aufzeichnungssystem i. S. d. § 146a AO ohne zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verwendet wird.

!! ACHTUNG WICHTIGE INFOMRMATION !!

Bis 31.01.2020 muss jede Apotheke ihr Kassensystem beim Finanzamt registrieren haben, auch wenn das Kassensystem bis dahin noch an keiner TSE Lösung angebunden ist.

Neuregelung im Gesetz zum Schutz vor Manipulationen - Schonfrist für Kassensicherheitsordnung bis Oktober 2020

Ab 2020 muss jeder einzelne Geschäftsvorfall per elektronischem Bon oder Papierbeleg festgehalten werden. Das soll Steuerhinterziehungen erschweren. Allerdings kommt das Bundesfinanzministerium derzeit nicht mit der Zertifizierung nach. Zum 1. Januar tritt die Kassensicherungsverordnung, kurz KassenSichV, in Kraft. Diese sieht unter anderem für alle Kassen Schutz durch eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung vor. Da diese aber voraussichtlich bis Anfang des Jahres nicht flächendeckend verfügbar sein wird, einigten sich Bund und Länder, Verstöße bis zum 30. September 2020 nicht zu beanstanden.

Das geht aus einer Pressemeldung des Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hervor. „Niemand kann Unmögliches leisten. Die Übergangsfrist mindestens bis zum 30. September 2020 war dringend notwendig, um Klarheit für bargeldintensive Betriebe zu schaffen“, erklärt Finanzminister Albert Füracker. Diese Frist hatten auch die Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft gefordert.

Verpflichtende Belegausgabe
Die Neuregelung im Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen dient dem Zweck, Kassenbuchungen zu sichern und damit eine verlässliche Grundlage für eine gleichmäßige Besteuerung zu schaffen. Sie betrifft alle Betriebe, die ihre Bargeldeinnahmen mittels einer elektronischen Registrierkasse aufzeichnen. Laut der Abgabenordnung fallen bei Missachtung Strafzahlung in Höhe von 2.500 bis 250.000 Euro an.

Wie es aus dem Ministerium heißt, müsse nunmehr mit Nachdruck daran gearbeitet werden, die technischen Sicherheitseinrichtungen schnellstmöglich auf den Markt zu bringen. „Wir werden die Entwicklung genau beobachten und uns auch weiterhin für eine wirksame und gleichzeitig praktikable Handhabung einsetzen“, so der Finanzminister abschließend.

Aktuell 08.08.2019 => Server down: Wieder Probleme bei securpharm!

Lesen Sie dazu auchauf der Apotheken Adhoc Seite:Link

Digitale Versorgung Gesetz (DVG)

Bis Ende September 2020 müssen alle Apotheken in Deutschland an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sein. Die TI ist gewissermaßen die Datenautobahn des Gesundheitswesens, innerhalb derer künftig unter anderem E-Rezepte und E-Medikationspläne verschickt werden sollen. Die niedergelassenen Ärzte mussten sich schon zum 1. Juli dieses Jahres anbinden, etwa ein Drittel aller Praxen hinkt allerdings noch hinterher – und muss nun mit Regressen rechnen.

Was benötigen die Apotheken zur TI-Anbindung?
Zunächst benötigen die Apotheker (alle!) einen elektronischen Heilberufsausweis (HBA), mit dem sie sich als Heilberufler im Netzwerk identifizieren. Rein technisch gesehen ist der HBA nicht zur Anbindung an die TI nötig. Die Apotheker brauchen ihn allerdings, um Zugang zu Anwendungen zu erhalten, in denen Patientendaten eine Rolle spielen – wie etwa der E-Medikationsplan. Die Landesapothekerkammern arbeiten daran, diese Ausweise zu erstellen und an die Apotheker zu verteilen. Damit jede Apotheke als Institution an das digitale Netz angeschlossen werden kann, benötigt der Inhaber eine sogenannte Institutionenkarte, auch „SMC-B-Karte“ genannt. Diese Karte ist notwendig, um die Apotheke beim TI-Netz anzumelden. Auch diese Karten werden von den Kammern ausgegeben. Außerdem benötigen die Apotheken neue Kartenlesegeräte, in die der HBA, die SMC-B-Karte aber auch die elektronische Gesundheitskarte (eGK) der Patienten eingesteckt werden können. Schließlich müssen die Apotheker einen sogenannten Konnektor anschaffen, um sich technisch ans Netz anzubinden. Der Konnektor ist das Verbindungsgerät, also ein Router, in der Telematikinfrastruktur.

!! WICHTIGE INFO !!

Änderungen des Rahmenvertrages nach §129 SGB V ab 1.Juli 2019

Generischer Markt ohne Rabattvertrag (§ 12 RahmenV)
Ein zentraler Punkt im generischen Markt ist, dass das verordnete Arzneimittel, wenn kein rabattbegünstigtes Arzneimittel vorhanden ist, nicht mehr automatisch abgegeben werden darf. Stattdessen darf eine Auswahl unter den vier preisgünstigsten Fertigarzneimitteln erfolgen. Das namentlich verordnete Arzneimittel kann nur abgegeben werden, wenn es zu den vier preisgünstigsten zählt.
Sind diese Produkte nicht lieferbar, muss das nächst preisgünstige, verfügbare Fertigarzneimittel abgegeben werden; allerdings darf dieses nicht teurer als das verordnete sein.

Importrelevanter Markt (§§ 11 und 13 RahmenV)
Gibt es weder Rabattverträge noch Generika, kann also neben dem Original nur ein Import ausgewählt werden, darf das abgegebene Produkt unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rabatte nicht teurer sein als das namentlich verordnete.
Im importrelevanten Markt besteht ein Abgabevorrang für preisgünstige Importarzneimittel in Form eines Einsparziels.
Das Einsparziel gilt nicht für Arzneimittel, die aufgrund von Sprechstundenbedarfsverordnungen an Vertragsärzte abgegeben wurden.
In der Summe muss jede Apotheke in diesem Bereich 2 Prozent an direkten Einsparungen generieren.

Preisgünstige Importarzneimittel (§ 2 Absatz 8 RahmenV)
Bei einem Abgabepreis bis einschließlich 100 € ist ein Preisabstand von mindestens 15 %, bei einem Abgabepreis von über 100 € bis einschließlich 300 € ein Preisabstand von mindestens 15 € und bei einem Abgabepreis über 300 € ein Preisabstand von mindestens 5 % zum Preis des Referenzarzneimittels notwendig unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rabatte.
Die Berechnung der Preisstaffelungen führt ApoComp® automatisch durch.

Nicht verfügbar (§ 2 Absatz 11 RahmenV)
Eine Nichtverfügbarkeit muss durch zwei Verfügbarkeitsanfragen belegt werden. Die Verfügbarkeitsanfrage ist bei mindestens zwei Großhandlungen zu stellen. Die geforderten Verfügbarkeitsanfragen können zeitgleich erfolgen und sind in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Vorlage der Verordnung zu stellen. Anknüpfungspunkt für den „direkten zeitlichen Zusammenhang“ ist die Vorlage der Verordnung in der Apotheke. Die Verfügbarkeitsanfrage ist also im Rahmen des tatsächlichen Bedienvorganges zu stellen. Eine weitere Nachfrage am Folgetag ist nicht erforderlich. Wird die Apotheke nur durch einen Großhandel beliefert, reicht es aus, wenn die Verfügbarkeitsanfragen bei diesem einen Großhandel in angemessenem zeitlichen Abstand erfolgt sind.
Die Apotheke erhält vom Großhandel über die Verfügbarkeitsanfragen einen entsprechenden Beleg, aus dem mindestens der abgefragte Großhandel, das IK der anfragenden Apotheke, der Zeitstempel der Anfrage mit Uhrzeit und Datum sowie die abgefragte Pharmazentralnummer (PZN) hervorgehen.
Für die praktische Umsetzung bedeutet dies, dass die betreffenden Artikel bestellt werden müssen, damit die Defekte in der Software unter dem Menüpunkt Warenkreislauf – Defekte dokumentiert werden können.

Nichtverfügbarkeit – Sonderkennzeichen 02567024
Aufgrund des neuen Rahmenvertrags, der am 1. Juli 2019 in Kraft tritt, war eine Änderung der Faktoren zum Sonderkennzeichen 02567024 bei einer abweichenden Abgabe wie folgt nötig geworden:

"F1" = Abgabe nach Maßgabe des Rahmenvertrages nach § 129 SGB V oder leere Verordnungszeile
"F2" = Nichtverfügbarkeit eines rabattbegünstigten Arzneimittels
"F3" = Nichtverfügbarkeit eines preisgünstigen Fertigarzneimittels (Generikum oder Import)
"F4" = Nichtverfügbarkeit, wenn weder die Rabattpartner noch preisgünstige Fertigarzneimittel als Generika oder Importe zu bekommen sind
"F5" = Nichtverfügbarkeit eines rabattbegünstigten Arzneimittels aufgrund eines dringenden Falls
"F6" = Nichtverfügbarkeit, wenn weder die Rabattpartner noch preisgünstige Fertigarzneimittel als Generika oder Importe zu bekommen sind, aufgrund eines dringenden Falls
"F7" = Abgabe eines vom Versicherten verlangten Arzneimittels
"F8" = Nichtabgabe eines rabattbegünstigten Arzneimittels aufgrund pharmazeutischer Bedenken
"F9" = Nichtabgabe eines rabattbegünstigten Arzneimittels sowie auch preisgünstiger Fertigarzneimittel als Generika oder Importe aufgrund pharmazeutischer Bedenken

!! Beachten Sie hier bitte unbedingt die geänderten Faktorzuordnungen !!

Packungsgrößen (§ 8 Absatz 1 RahmenV)
Neu geregelt ist, dass jede Verordnungszeile einzeln zu betrachten ist.
Bei der Verordnung mehrerer Packungen des gleichen Arzneimittels in mehreren Zeilen werden die Mengen nicht addiert und dann nach einer passenden Packungsgröße gesucht.
Vielmehr gilt: Jede Zeile zählt für sich

Beispiel 1:
Rp. Avamys® 27,5 μg 60 Hub N2
Avamys® 27,5 μg 60 Hub N2
Abzugeben sind 2 Packungen Avamys® 27,5 μg à 60 Hub, nicht 1 Packung Avamys® 27,5 μg 120 Hub

Beispiel 2 :
Rp. Avamys® 27,5 μg 60 Hub N2 x2
Abzugeben sind 2 Packungen Avamys® 27,5 μg à 60 Hub, nicht 1 Packung Avamys® 27,5 μg 120 Hub

Sonderregelungen für den dringenden Fall [Akutversorgung, Notdienst] (§ 17 RahmenV)
Dringende Fälle: Grundsätzlich gelten die Abgabevorschriften auch bei der Akutversorgung und im Notdienst. Ist jedoch in solchen Situationen eine Rücksprache mit dem Arzt nicht möglich, gibt es einige Vereinfachungen. So darf bei sich widersprechender N-Größe und Stückzahl auf dem Rezept die verordnete Stückzahl abgegeben werden. Fehlen jegliche Angaben zur Menge, darf nicht mehr nur die kleinste im Handel befindliche, sondern die kleinste vorrätige Packung abgegeben werden, maximal die N1.
Packungsgrößen, die oberhalb des größten N-Bereichs liegen, dürfen nicht zu Lasten der Krankenkassen abgegeben werden. In der Vergangenheit galt hier die Regelung, dass die verordnete Menge durch Stückelung der größten NPackung abgegeben werden durfte. Dies ist nun nur in dringenden Fällen möglich.

Gibt es die verordnete Stückzahl nicht oder gibt es in einem angegebenen N-Bereich keine Packung, ist die Verordnung nicht eindeutig. Das bedeutet, dass hier Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden muss (§ 7 Abzugebendes Arzneimittel).

Sonderfälle (§ 18 RahmenV)
Verschreibungspflicht: Zwischen Fertigarzneimitteln, die sich hinsichtlich der Verschreibungspflicht unterscheiden, ist ein Austausch nicht zulässig.
Medizinprodukte: Ein Austausch von Medizinprodukt und Arzneimittel gegeneinander ist weiterhin nicht zulässig.

Weitere Details entnehmen Sie bitte dem gültigen Rahmenvertrag.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Vertragspartner GKV-Spitzenverband und DAV.

Eine häufig auftauchende Frage ist, wie man GS1 bzw. IFA Codes auf den Packungen erkennen kann. Bei dem IFA Code steht Vorweg eine 11, bei dem GS1 Code eine 04150 im Feld der PC Nummer.

Siehe nachfolgende Abbildung.

Am 9. Februar 2019 wurde securPharm scharf gestellt.

Jetzt treten die Regelungen von securPharm zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen in Kraft und Apotheken dürfen verifizierungspflichtige Arzneimittel nur noch nach erfolgreicher Echtheitsprüfung an Kunden abgeben.Zur Orientierung, welche Möglichkeiten im Umgang mit Systemrückmeldungen bei den verschiedenen Typen von Bestandsware und prüfpflichtiger Ware mit Verkehrsfreigabe ab dem 9. Februar bestehen, hat securPharm Handlungsoptionen (Stand 6. Februar 2019) sowie Hinweise zum Erstöffnungsschutz und zum Data Matrix Code mit Praxisbeispielen zusammengetragen.

Ab dem 9. Februar 2019 ist das Verfahren zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen verpflichtend einzuführen.
Angesichts der Komplexität der Prozesse sollte Ihre Apotheke spätestens jetzt mit den Vorbereitungen beginnen.

Windows 7: Updates KB4480970 und KB4480960 verursachen Netzwerkprobleme

Die zum Januar-Patchday für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP2 freigegebenen Updates KB4480970 und KB4480960 verursachen massive Netzwerkprobleme.

Kurz nach Freigabe der Updates KB4480970 und KB4480960 für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP2 am 8. Januar haben sich Partner über gravierende Netzwerkprobleme beschwert.
Sie konnten von Windows-7-Clients nicht mehr auf Netzwerkfreigaben (Shares) zugreifen. Auch Remoteverbindungen (per RDP) oder Zugriffe auf SQL Server 2016 wurden als gestört gemeldet.
Nachdem die Updates deinstalliert wurden, traten die Probleme nicht mehr auf. Der KB-Artikel zu Update KB4480970 nennt zwar eine gestörte Netzwerkverbindung aufgrund eines fehlerhaften Netzwerkkontrollers nach der Update-Installation als bekanntes Problem; dieses Problem schleppt Microsoft aber für bestimmte OEM-Netzwerktreiber seit April 2018 durch alle Windows-7-Rollup-Updates mit!

Microsoft hat zum 12. Januar 2019 den KB-Artikel 4487345 [3] zum Thema veröffentlicht. Dort wird auch ein Fix zum Download aus dem Microsoft Update Katalog bereitgestellt.